Die Erfahrung des Digitalen Spieles: Eine Philosophie des algorithmischen Mediums

19. January 2012 News

Die Magisterarbeit “Die Erfahrung des Digitalen Spieles: Eine Philosophie des algorithmischen Mediums”, vorlegt von Adam Rafinski im Sommer 2010, ist eine spekulative, philosophische Analyse der Spielerfahrung im Digitalen Medium. Sie stellt die Frage nach existenziellen Aussagen in der Medialität des Digitalen Spieles für eine Generation der Spätgeborenen.

Im ersten Teil der Arbeit werden die Spielbegriffe von Friedrich Schiller, Johan Huizinga und Roger Caillois hinsichtlich ihrer Valenz für das Medium Computerspiel analysiert. Der zweite Teil hingegen wittmet sich den herausstehenden medieninherente Eigenschaften der Videospiele. Schließlich wird im dritten Teil anhand der Spielkategorien Roger Caillois die Erfahrung des Digitalen Spieles hinsichtlich ihrer ontologischen Bedeutung hinterfragt. Die Arbeit endet mit einem spekulativen Ausblick auf einen “algorithmischen Existenzialismus”. 

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung: Der Mensch und das Computerspiel………………………………………. 1
2. Spiel in der anthropologischen Kulturtheorie………………………………………….. 7
2.1. Friedrich Schiller und die spekulative Kraft des Spielens…………… 9
2.2. Johan Huizinga und die kulturgebenden Regeln des Spiels……… 13
2.3. Roger Caillois und die Erfahrung des Spielflusses……………………….. 19
3. Der Computer als Spielwiese…………………………………………………………………….. 32
3.1. Der Hochauflösende Algorithmus………………………………………………… 35
3.2. Die Medialität des Virtuellen……………………………………………………….. 44
3.3. Das Reale in der Simulation………………………………………………………….. 52
3.4. Der Spieler als Performer………………………………………………………………. 59
3.5. Im Sog des Ästhetischen……………………………………………………………….. 66
4. Die Erfahrung des Digitalen Spieles…………………………………………………………… 73
4.1. Der Wettkampf in der algorithmischen Wirklichkeit…………………. 73
4.2. Das Spiel mit dem Zufall als Ästhetische Bruchstelle…………………. 85
4.3. Das Spiel mit der virtuellen Identität………………………………………….. 90
4.4. Das Rauschen der Performativen Reflexion……………………………….. 103
5. Schluss: Ausblick auf einen algorithmischen Existenzialismus………………… 113
Literatur……………………………………………………………………………………………………………. 118
Computerspiele………………………………………………………………………………………………. 129