Heads Up in Venezia!

In a few months we can reveal more infos about an exciting ongoing project! 
For now here’s a small sliver of information:

Plan to come see some exciting works at the La Biennale di Venezia in November 2021 at the Lithuanian Pavillion!
With Lithuanian Space Agency (LSA) and Kosmica Institute!  

HfG and MAU Tokyo Collaboration

During 2021 the University of Art and Design Karlsruhe (Hochschule für Gestaltung Karlsruhe HfG) and MAU Musashino Art University in Tokyo have created multiple artworks together. Despite the collaborations having to take place virtually, as due to COVID-19 travelling and exchanging visits have not yet been possible, numerous works have been realized and exhibited in Japan and Germany. 

“Bílá vrána / Sukiyaki”
https://youtu.be/MaA0hUIsQVk
Bi Fangchao, Helsen Anna-Lina, Su Yifan, Christina Vinke, Wang Dakang, Yoneda Sayuki, Zhang Rui, Du Shiqi, Liu Anqi, Ma Minghan, Yang Pulaixin, Zhang Junkai
“Change and Become” + “Fever”
https://youtu.be/8s-RGjUcChQ
Fever / 熱: Han Jeongmin, Lee Seong Hyeon
Change and Become / 変える・変わる: Du Shiqi, Che Xiuwen, Liu Anqi, Ma Minghan, Wang Jingyi, Zhang Fei, Zhang Junkai, Zhong Muchenyu
“Footsteps”
https://youtu.be/KjohjtViV58
Bi Fangchao, Helsen Anna-Lina, Kobakura Nana, Su Yifan, Christina Vinke, Wang Dakang, Zhang Rui

ICONUU / IMAGIT – CREATE PLANETARY VISUAL LANGUAGE (Early Trailer)

Iconuu is a platform and a tool, working like an advanced social network. Advanced by the fact, that participants are allowed to communicate via complex visual, graphical and iconic language, using no words. Social by the fact, that it brings new tools for collaborative interaction on-line.

Within this network people communicate with a new code for an old system. The new code works as a sensual stenography to create a visual statement in a narrative format. In practice iconuu offers icons to design your communication and gives you also the possibility to create your own icons. The main aim is to put creativity before pragmatism. Ambiguous Ambiguous!

 

Iconuu is a very ambitious project and it’s development will never and…
Nevertheless we are happy to invite you to our beta-version under iconuu.net.

Your feedback is always welcome: info@pipes-project.net

The warm-up of iconuu within the frame of GLOBALE was a great success.
Please check up our Facebook page for more details.

here you can find the website: http://pipes-project.net/iconuu/

 

Außenstelle

AUSSENSTELLE is a project that turns a university seminar into (artistic) intervention in public space. In the “Go Public” seminar at the Hochschule für Gestaltung, projects are implemented that deal with various dimensions of public space. The project outpost, which was conceived by Eva Franz and Achim Weinpel, provides a public place for  discussions and project sketches concerning  art and public space. It takes place as an artistic intervention in (semi-) public places, such as in department stores, swimming pools, parks, pedestrian zones, train stations, etc. The first action took place on the market square in Karlsruhe.
 
The „außenstelle” project was conceived by Eva Franz and Achim Weinpel and organized in collaboration with Jan Cordes, Robert Hangu, Martin Sturm and Carina Obrecht. Filmographer: Michael Rybakov.

 

AUßENSTELLE ist ein Projekt, das ein Hochschul-Seminar zur (künstlerischen) Intervention im öffentlichen Raum werden lässt. In dem „Go Public“ Seminar der Hochschule für Gestaltung werden Projekte realisiert, die sich mit verschiedenen Dimensionen des öffentlichen Raumes auseinandersetzen. Das Projekt Außenstelle, das von Eva Franz und Achim Weinpel konzipiert wurde, sieht vor, Diskussionen und Projektskizzen über Kunst und den öffentlichen Raum als künstlerische Intervention an (halb-)öffentlichen Orten stattfinden zu lassen, wie z.B. in Kaufhäusern, Schwimmbädern, Parks, Fußgängerzonen, Bahnhöfen etc. Die erste Aktion fand am Marktplatz Karlsruhe statt.

Das Projekt “Außenstelle” wurde konzipiert von Eva Franz und Achim Weinpel und in Zusammenarbeit mit Jan Cordes, Robert Hangu, Martin Sturm und Carina Obrecht organisiert. Filmaufnahmen: Michael Rybakov.

 

 
 

Go Home – Art Exhibition 2014

Go Home – Art Exhibition 2014
 
Concept by Eva Franz. Curation and organization by Lena Zwerina, Felix Buchholz and Eva Franz.
 
Documentation by Michael Rybakov
 
From 9.-12. July 14, 11 am to 9pm, UTC + 02: 00. Opening: July 8th 7pm.
The exhibition “GO HOME” did not present any traditional exhibition objects, with this exhibition the artistic works have withdrawn to private and inaccessible places: “GO HOME” thematized the private, the subjective, the inaccessible and the absent in the age of digital media.
 
Go Home – Art Exhibition 2014

Konzept von Eva Franz. Kuration und Organisation von Lena Zwerina, Felix Buchholz und Eva Franz.
Dokumentation von Michael Rybakov

From 9.-12. July 14, 11 am to 9pm, UTC+02:00. Opening: 08. Juli 7pm.

Die Ausstellung „GO HOME“ bot keine traditionellen Ausstellungsobjekte dar, mit dieser Ausstellung haben sich die künstlerischen Arbeiten an private und unzugängliche Orte zurück gezogen: „GO HOME“ thematisierte das Private, das Subjektive, das Unzugängliche und das Abwesende im Zeitalter der digitalen Medien.

 

ARTIST TALK Jana Chytilová

Am Freitag den 31.01.2020 besucht uns die tschechische Filmregisseurin Jana Chytilová an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Mit ihrer eigenen Fernsehsendung ARTMIX und ihren Filmen über Kunst und Künstler zählt sie in ihrem Bereich zu den bedeutendsten FilmemacherInnen.

Es wird eine Präsentation und ein Gespräch geben – In der Blackbox um 12:00.

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Exhibition “Parasites” in GASK, Kutna Hora, Czech Republik, 8.2.2020

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Am 8. Februar findet eine Ausstellung in einem alten Kloster in Tschechien statt, im GASK Museum in Kutná Hora bei Prag. Die Galerie der mittelböhmischen Region sammelt und stellt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Studierende der HfG, die an Professor Bielicky‘s Seminaren „Go Public“ und „Data Driven Narratives“ teilgenommen haben, greifen parasitenartig in die laufende Ausstellung mit Performance, Installationen und audiovisuellen Medien ein, zum Teil manipuliert durch Echtzeitdaten.

On the 8th of February students of HfG that participate in Professor Bielicky‘s seminars „Go Public“ and „Data Driven Narratives“ exhibit their works in an old monastery in Czeck Republic, a well known museum named GASK.GASK – the Gallery of the Central Bohemian Region is based at the Jesuit College in the town of Kutná Hora,
near Prague. It is an institution whose collection and exhibitions are focused on art of the 20th and 21st centuries. The works parasatically intrude an ongoing exhibition with performance, installations, audiovisual media, partly manipulated by real time data.

Seminare Prof. Bielicky Wintersemester 19/20

  • DATA DRIVEN NARRATIVES

In diesem praktischen Research-Seminar widmen wir uns dem nichtlinearen Geschichtenerzählen unter Einfluss von Echtzeitdaten. Neben der Recherche und der Erforschung von Data Driven Narratives-Projekten ist auch deren rein technischer Aspekt von dringlichem Interesse: Wann wird es möglich sein, das Wetter und die Tages-/Nachtzeit aus Karlsruhe oder jedem anderen Standort des Users live in die App einzuspeisen? Die Spieler gehen z.B. in Grand Theft Multiplayer (https://gt-mp.net) echten Berufen nach und befördern z.B. Eisen von der Eisenmine zur Eisenverarbeitung, wobei die Preise der verschiedenen Güter bereits jetzt ökonomischen Schwankungen unterworfen sind. Wie lange wird es dauern, bis tatsächliche Aktienkurse hierfür verwendet werden? Neben diesen und weiteren Theorien und Phänomenen des nichtlinearen Storytellings sowie aktuellen und zukünftigen Techniken der Echtzeitdaten-Steuerung von Apps, Programmen, Spielen bis zum Internet der Dinge werden im Seminar Data Driven Narratives auch Grundlagen der Projektarbeit (Prototyping, Mock-Ups, etc.) bis hin zur Projektrealisierung vermittelt.

Terminbeschreibung: montags

Zeit: ab 10:30 Uhr

Beginn: 21.10.2019

Kontakt: mbielicky@hfg-karlsruhe.de

Ort: Raum 323, Entropia

Scheinerwerb: Leistungsschein Medienkunst

  • GO PUBLIC

Im WS 2006/2007 sind im Seminar ,,Go Public’’ zwei Pilotprojekte im öffentlichen Stadtraum von Karlsruhe verwirklicht worden – das Guerilla-Screening am Marktplatz und ,,Riding a train’’ am Hauptbahnhof. Zwei verschiedene Orte, zwei verschiedene Strategien: „Riding a train“ ist in Zusammenarbeit mit einer – wenn auch nicht traditionellen – Institution entstanden, während es bei dem Screening am Marktplatz und in Prag um das inoffizielle Eingreifen ins städtische Leben ging. Letzteres immer nur einen Abend lang – eine relativ kurze Aktion, die aber damals ein Modell dafür war, wie Künstler auch unabhängig von Institutionen agieren und ein Publikum, das normalerweise nicht ins Museum oder zu einer kulturellen Veranstaltung geht, gewinnen können. Die Stadt wird heute von Werbung dominiert: die Künstler haben die Pflicht einzugreifen und mit schnellen Projekten, manchmal auch subversiv, zu intervenieren. Bei den Projekten in Karlsruhe und in Prag waren die Studierenden etwa nur mittels eines Stromgenerators und eines Projektors innerhalb von fünf Minuten in monumentaler Art und Weise in der städtischen Architektur präsent. Es muss nicht immer die Stadt sein: In dem Projekt “Wald halt – Eine multimediale Schwarzwaldidylle”, einer Guerilla Screening Aktion im Wald 2010, wurde bei Schnee und klirrender Kälte u.a. auf Bäume oder in Erdgruben projiziert. Seit 2015 ist das Projekt international: In Kooperation mit der MAU Tokio wurden die Standorte Rheinhafen und Schlachthof in Karlsruhe sowie die Klosterruine Bad Herrenalb erschlossen. Alle Projekte haben einen Oberbegriff, der etwas in Vergessenheit geraten ist. Deshalb steht das neue Jahrzehnt wieder ganz im Zeichen von Go Guerilla. Das heißt: Raus aus den klassischen, typischen Kulturinstitutionen wie Museen und Galerien – um zu schauen, ob man als Künstler*in alternative Kontexte finden kann, die immer relevanter werden gegenüber den klassischen. Man denkt oft, Kunst passiere nur in Museen und Galerien. Aber stimmt das heute noch? Neben Theorien und Phänomenen des Go Guerilla oder technischer: der Public Space Narratives, werden in Go Guerilla auch Grundlagen der Projektarbeit (Prototyping, Mock-Ups, etc.) bis hin zu High-Speed-Projektrealisierungen vermittelt. //infoart.hfg-karlsruhe.de/paparazzi-arbeitstitel/

Terminbeschreibung: montags

Zeit: ab 12 Uhr

Beginn: 21.10.2019

Kontakt: mbielicky@hfg-karlsruhe.de

Ort: Raum 323, Entropia

Scheinerwerb: Leistungsschein Medienkunst

  • IMMERSIVE NARRATIVES

In diesem theoretisch-historischen Seminar geht es vor allem um die retrospektive Aktualisierung heute gängiger und scheinbar postkapitalistischer oder aktivistischer Begriffe wie den des immersiven Environments oder VR. Es geht um die Rückbeziehung von Technologien auf Ihre Pionierzeit, als die kreative Nutzung der genannten Technologien noch fundamental mit Ihrer Entstehungsgeschichte verwurzelt war und von der breiten Öffentlichkeit belächelte Avantgardisten wie Jaron Lanier, Warren Robinett, Brenda Laurel, Marvin Minsky oder Timothy Leary in Sonderforschungsbereichen von etablierten Ausstellungsformaten wie der Ars Electronica das finanzielle, aber auch heterotopische Potential zur Verfügung gestellt bekamen, Neue Medien zu denken, zu erforschen und zu gestalten. Die Installation einer VR-Abteilung an der HfG Karlsruhe bietet die Chance, die an der HfG traditionell betriebene Archäologie des Expanded Cinema mit einer Archäologie der immersiven Environments und der VR unter dem Namen Immersive Narratives zu vereinen. Was bisher in Form des Expanded Cinema als Beziehung der tschechischen Meister der materiellen Special-Effects – Josef Svoboda, Raduz Cincera oder Jan Svankmajer – auf moderne Diskurse der Fotografie und des Films praktiziert wurde, wird nun um die Amerikanischen Programmierer, Tüftler und Technik-Propheten erweitert.

Terminbeschreibung: montags

Zeit: ab 16 Uhr

Beginn: 21.10.2019

Kontakt: mbielicky@hfg-karlsruhe.de

Ort: Raum 323, Entropia

Scheinerwerb: Leistungsschein Medienkunst

Amanda Beech Lecture 21.7.19 15:00

Amanda Beech is an artist and writer. Her work entangles narratives of power, cause and functionalism from philosophical theory, literature and real political events, exploring how the myths that seem necessary for an account of human agency are lived with, but can also be supplanted by a realist politics. Through entangling narratives of power and agency from philosophical theory, noir-ish narratives of TV shows like 24, CSI, the hard-boiled writing of James Ellroy and real political events, her artwork, in video, print and sculpture manifest an argument for a propositional art that executes another form of force to surpass the notion that art simply reflects and reproduces the status quo. The work traverses the aesthetic and philosophical paradigms of institutional, individualistic, metaphysical, rational and mythological authorities to propose a new realist politics of the artwork itself that can surpass the tragic consciousness and the ideal skepticism that has mutually championed and debilitated the value of art in Modern and contemporary culture. In this hard critique of liberal and neo-liberal cultural politics her work examines and produces the condition of language as forceand the force of language with the weight of a commitment to a future.

 

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Workshop by Norman M. Klein, 11am-1pm, 3pm-5pm 5 June- 7 June 2019

The Future Can Only Be Told in Reverse: How do we invent new time-based story forms that capture the recent shocks to our civilization?

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How must the rhythm of time-based storytelling, and the media that it relies upon, change, to meet the shocks of our contemporary crisis. This crisis has taken fifty years to manifest, but it will dominate our lives for the next fifty years, mostly likely. These new modes of time-based story will not be post-modern, post-human, nor post-digital, or pos pop or cyberpunk. They are emerging after these have worn down.

         Over the course of three days, I will conduct lectures that introduce the history of our disaster, brick by brick; and then with the students, imagine what kind of world building and narrative strategies can possibly capture something that gigantic.

          Various terms from my work will be used to set up ways of archiving, ways of shaping these prototypes. Among the terms: emergent, urban industrial feudalism: contrapuntal media: scripted spaces: histories of forgetting, the charms of the lie; living in (ultra) violet.

What obviously lies ahead for the arts across media, once the shocks of 2008-2011 finally begin to shatter the Europe and the US that we knew as children? Clearly, in response, we must give up simply trying to be up to date. The compression of past/present/future is part of this collapse. The crisis has destroyed easy ways of re-inventing modernity. So we should look backwards as much as sideways—to locate surprising modes of story that prove themselves flexible enough for this workshop. We must decide on what philosophies are aesthetically viable anymore. (Readings will be assigned over the next few days, but can be changed as our group attacks this question.)

Most definitely, we must try to avoid the standard clichés about apocalyptic civilization. We must embrace a world view that is ethnographically dynamic. However, what narrative strategies (poetics, grammars) does that suggest– for time-based storytelling?

One fact is certain.  We must embrace how the Western Hegemony has ended. We are already living after it ended, after the sixties and seventies. After this hegemony fell, dialects of the West that were not at all western, began to appear. But they will take generations to fully develop.

In three days, and in a few weeks after, we can together invent a workbook for tackling these challenges. It will be archival, and also filled with architectonic notes; and with storyboards unlike what we usually see.

First Day: The Archaeologies of the present. This relies on a book that has been twelve years in the making, and thirty years before that. I will review the basic discourse around inequality, diversity, the precariat, the feudal condition.

Second Day: Together, we will imagine forms that shatter the modernist and postmodernist strategies, leave us somewhere fresh—in our practice, in our sketching out projects that can follow. I will review projects of my own, form the past twenty-five years. But they are merely my journey, not ours.

Third Day: We shape a space, or rather sketch out a space—imagining it inside ZKM– where this problem can be realized, where a prototype can evolve for the era to come; after the age of the nation states of the West fades. As a final deliverable, students will present a working archive together, imagining a single installation that can be understood as part of the cutting edge that is needed by 2020, in the midst of this crisis.

Over the course of each day, I will adjust my lectures in much the way that we are shaping our shared archive of prototypes and strangely apt examples. I will shift histories, and add different examples, in order to imagine a cultural history of 2020 and afterward—in cities, in politics, in media forms, in communities of artists.